Kurs 11 · Vertiefung
Währungen und Devisenhandel
Wie Wechselkurse funktionieren, warum sie sich bewegen, was sie mit Ihrem Geld im Ausland und mit Ihren Geldanlagen machen, und die nüchternen Zahlen hinter dem Devisenhandel.
- 7 Lektionen
- 49 Min.
- Kostenlos
- Ein Zertifikat zum Abschluss
Für wen der Kurs ist
Für alle, die reisen, über die Grenze pendeln oder Anlagen im Ausland haben, und für alle, die der Devisenhandel reizt und die zuerst die ehrlichen Zahlen sehen möchten.
Die Lektionen
Jede Lektion hat ein kurzes Video, ein Quiz und Links zum Weiterlesen. Die vollständigen Lektionen öffnen sich nach einer kostenlosen Anmeldung.
Lektion 1: Wechselkurse in einfachen Worten
7 Min.
Der Preis einer Währung in einer anderen. Wie Sie EUR/USD und EUR/CHF lesen, und warum jeder Kurs ein Paar ist.
Das Wichtigste
- Ein Wechselkurs sagt Ihnen, wie viel von einer Währung Sie für eine Einheit einer anderen bekommen.
- Kurse gibt es als Paare: EUR/USD 1,11 bedeutet, dass ein Euro 1,11 US-Dollar kauft.
- Steigt eine Währung des Paares, fällt die andere.
Lektion 2: Der größte Markt der Welt
7 Min.
Der Währungshandel, das sind vor allem Banken, Fonds und Unternehmen, rund um die Uhr. Etwa 9,6 Billionen US-Dollar pro Tag im April 2025.
Das Wichtigste
- Der Währungshandel lag im April 2025 im Schnitt bei 9,6 Billionen US-Dollar pro Tag (BIZ, Triennial Survey).
- Der größte Teil läuft zwischen Banken, anderen Finanzfirmen und Unternehmen; private Händler sind nur ein kleiner Teil.
- Der US-Dollar ist bei fast neun von zehn Geschäften auf einer Seite dabei; der Euro ist die Nummer zwei.
Lektion 3: Warum sich Währungen bewegen
7 Min.
Zinsen, Inflation, Handel und Angst. Warum der Franken in einer Krise steigt und warum niemand Wechselkurse gut vorhersagt.
Das Wichtigste
- Höhere Zinsen ziehen tendenziell Geld an und heben eine Währung, wenn alles andere gleich bleibt.
- Über lange Zeiträume haben Währungen mit niedrigerer Inflation tendenziell gewonnen: Der Franken gegenüber dem Euro ist das Lehrbuchbeispiel.
- In einer Krise flieht Geld in sichere Häfen wie den Franken; kurzfristige Bewegungen sind kaum vorhersagbar.
Lektion 4: Zentralbanken und Währungen: der Frankenschock von 2015
7 Min.
Zentralbanken können eine Währung niedrig halten oder loslassen. Was geschah, als die Schweizerische Nationalbank am 15. Januar 2015 ihren Mindestkurs zum Euro aufgab.
Das Wichtigste
- Von September 2011 bis Januar 2015 ließ die Schweizerische Nationalbank den Franken nicht stärker werden als 1,20 pro Euro.
- Als sie am 15. Januar 2015 damit aufhörte, fiel der Euro innerhalb von Minuten auf seinen bisher tiefsten Stand gegenüber dem Franken.
- Manche Währungen sind an den Euro gebunden, etwa die dänische Krone, aber eine Bindung ist eine politische Entscheidung, und solche Entscheidungen können sich ändern.
Lektion 5: Währungen im Alltag: Reisen, Karten und Kredite
7 Min.
Urlaub, Online-Einkäufe, Arbeit über die Grenze und Kredite in Fremdwährung. Wo der versteckte Aufschlag sitzt und warum Fremdwährungskredite so vielen Familien schaden.
Das Wichtigste
- Zahlen Sie im Ausland in der Landeswährung: „In Euro zahlen“ am Terminal verbirgt oft einen schlechteren Kurs, und EU-Regeln verlangen, dass der Aufschlag angezeigt wird.
- Die Fremdwährungsgebühr Ihrer Karte und die Wechselmarge summieren sich; prüfen Sie sie vor einer großen Reise.
- Ein Kredit in einer anderen Währung wächst, wenn diese Währung steigt, wie Haushalte mit Hypotheken in Schweizer Franken nach 2008 erfahren haben.
Lektion 6: Währungsrisiko in Ihren Geldanlagen
7 Min.
Eine US-Aktie, mit Euro oder Franken gekauft, trägt zwei Risiken: das Unternehmen und den Dollar. Wie Währungsbewegungen Ihr Ergebnis erhöhen oder aufzehren, und was „hedged“ bedeutet.
Das Wichtigste
- Fällt der Dollar gegenüber Ihrer Währung, verlieren Ihre US-Anlagen in Euro oder Franken an Wert, und umgekehrt.
- In einem Welt-Aktienfonds ist die Währung eine weitere Quelle von Schwankungen; in einem ausländischen Anleihefonds kann sie die größte sein.
- „Hedged“-Anteilsklassen verringern Währungsschwankungen gegen Kosten; Schweizer Sparer spüren das Währungsrisiko am stärksten, weil der Franken über Jahrzehnte gestiegen ist.
Lektion 7: Devisenhandel und Hebel: die nüchternen Zahlen
7 Min.
Privater Devisenhandel läuft fast immer mit Hebel, über CFDs. Wie der Hebel Verluste vervielfacht, was die EU-Regeln verlangen und was die eigenen Zahlen der Aufsichtsbehörden zeigen.
Das Wichtigste
- Bei 30:1, dem EU-Höchstwert für wichtige Währungspaare, entspricht eine Bewegung von 3,3 % gegen Sie Ihrem gesamten Einsatz.
- EU-Regeln begrenzen den Hebel, stellen Positionen bei 50 % der erforderlichen Margin glatt, begrenzen Verluste auf Ihre Einzahlung und verpflichten Anbieter anzugeben, welcher Anteil ihrer Privatkundenkonten Geld verliert.
- Studien, die die ESMA 2018 anführte, ergaben, dass 74–89 % der CFD-Konten von Privatkunden Geld verloren; lesen Sie zuerst die Zahl des Anbieters selbst.
Was Sie erwartet
- Kurze Videos: Rund zwei Minuten pro Lektion
- Quiz: Drei Fragen nach jeder Lektion
- Rechner: Inflation, Zinseszins, Notgroschen und Kosten
- Zertifikat: Für jeden abgeschlossenen Kurs
Die vollständigen Lektionen, Videos und Quiz öffnen sich nach einer kostenlosen Anmeldung: Name, E-Mail, Mobilnummer und eine PIN. Keine Karte, keine Verpflichtung.
Allgemeine Finanzbildung. Hallycon Academy verwaltet kein Geld, verkauft keine Anlageprodukte und berät nicht persönlich. Beispiele in den Lektionen versprechen keine Rendite.
Weitere Kurse
- Was Geld ist: vom Tauschhandel zum digitalen Euro
- Wie Banken funktionieren
- Die Weltwirtschaft in einfachen Worten
- Weckruf: Was mit Geld passiert, das nur herumliegt
- Erst das Fundament: Notgroschen, Schulden und Zinseszins
- Wie Märkte funktionieren
- Worin Sie investieren können
- Indizes und Indexfonds
- Risiko und Streuung
- Ihr Kopf als Anleger
- Krypto, ehrlich erklärt
- Rente und steuerkluges Sparen
- Nachrichten und Charts lesen
- Ihr erster Plan